Archiv für den Autor: bisuedost

Schon wieder NEP / Petition (Newsletter Nr. 20)

Hallo liebe Mitglieder,

entgegen politischer Versprechen und obwohl die Gleichstromtrasse Süd-Ost laut mehrerer Gutachten nicht notwendig ist und der dezentralen Energiewende schaden würde, ist sie auch im neuen „Netzentwicklungsplan 2025“ mit nun zwei möglichen Endpunkten enthalten. Bei beiden Endpunkten sind Bayreuth und Umgebung wieder mitten im Untersuchungsraum für mögliche Trassenverläufe.

Bitte geben sie deshalb nochmals bis 13.12.2015 eine Stellungnahme ab! Ihr letzter Einspruch aus dem Mai ist für die Bundesnetzagentur mit dem neuen Netzentwicklungsplan leider veraltet.

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Wir bieten einfache und zeitsparende Möglichkeiten, um eine Stellungnahme abzugeben. In unsere „Musterstellungnahmen“ müssen Sie nur oben Namen und Adresse eintragen und unten unterschreiben. Auch selbst verfasste Stellungnahmen können bei uns abgegeben werden. Die Briefe werden dann von der Bürgerinitiative an die Bundesnetzagentur weitergeleitet, Sie müssen sich also um nichts weiter kümmern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur Stellungnahme direkt an die Bundesnetzagentur:
Per E-Mail an konsultation@netzentwicklungsplan.de
oder unter
http://www.netzentwicklungsplan.de/konsultation-2015.

Musterstellungnahmen als PDF:
Musterstellungnahme regional
Musterstellungnahme Seulbitz
Musterstellungnahme Wolfsbach

Musterstellungnahmen liegen bis zum 11.12.2015 auch bei Tierarzt WIllner in Seulbitz, in der Gaststätte am Schlehenberg und in der Emtmannsberger Bürgersprechstunde (Freitags, 18.00h) aus.

Stellungnahmen sollten pro Person und nicht pro Haushalt abgegeben werden, bitte machen Sie von dieser Möglichkeit zahlreich Gebrauch und bitten Sie auch Nachbarn, Freunde, etc. Stellungnahmen abzugeben, es lohnt sich!


 

Petition: Gegen Gleichstromtrassen – für die Bürgerenergiewende!

Bitte unterzeichnen Sie auch die Petition gegen den Bau der HGÜ-Trassen lt. aktuellem Netzentwicklungsplan (NEP) 2025, da trotz knapp 40000 eingegangener Stellungnahmen zum NEP 2024-2 keine alternative Variante ohne Trassenneubau in den aktuellen NEP aufgenommen wurde.

Tragen Sie sich dafür bitte bis zum 30.12.2015 in eine der ausgelegten Listen ein oder zeichnen Sie online:

https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-gleichstromtrassen-fuer-die-buergerenergiewende

Viele Grüße vom Team der BI Bayreuth-Süd-Ost
http://www.bayreuth-sued-ost.de

Festspielpremiere 2015

Zusammen mit der BI Pegnitz und der BI Creußen waren wir wieder bei der Festspielpremiere. Diesmal mit einer kleinen Performance die mit Wirtschaftsministerin Aigners Formel „2-x“ spielt.

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Landrat Hermann Hübner und Gattin hielten wie schon im letzten Jahr an und begrüßten die Teilnehmer.

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Der Bayerische Rundfunk filmte die Aktion:

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Staatsempfang_2015

Wir waren mit unserer Aktion auch abends beim Staatsempfang der Bayerischen Regierung anlässlich der Eröffnung der Richard-Wagner-Festspiele. Horst Seehofer war leider nicht vor Ort.

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Großes Protest-Fest in Leupoldsgrün

Aufgrund der unklaren Situation nach dem Berliner Energiegipfel (2 Trassen – x , x=0) laden wir Sie ein, am kommenden Freitag das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und mit uns zum Großen Protestfest nach Leupoldsgrün bei Hof zu kommen!

Um 18:00 Uhr beginnt die Podiumsdiskussion mit einem Grußwort, ab 20:00 gibt es Musik. Bei Interesse könnten wir uns evtl. dem Bustransfer aus Pegnitz anschliessen:
http://www.pegnitz-unter-strom.de/wichtige-termine.html

Freitag, 10.07.15 ab 17 Uhr – Leupoldsgrün
Protest-Fest gegen die Monstertrasse
Veranstaltungsort: 95191 Leupoldsgrün
Wiesenfestplatz in der Frankenwaldstraße.

Der Programmablauf:
17.00 Uhr Eintreffen der Gäste am Festplatz
18.00 Uhr Grußworte
18.30 Uhr Podiumsdiskussion
20.00 Uhr Musik open End

Die Podiumsdiskussion wird als Expertenrunde geführt, in der Pro und Kontra der Stromtrassen beleuchtet wird. Gäste sind dabei
Hubert Weiger Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Prof. Dr. Markus Bieswanger
Vertreter der Netzbetreiber Amprion und 50Hertz
Günther Bock, Sprecher der Bürgerinitiative Landkreis Hof
und weitere

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Plakat als PDF

Bürgerinitiative Bayreuth Süd-Ost: Energiegipfel 2-x=2 und Protestfest Leupoldsgrün (Newsletter Nr. 17)

Hallo liebe Mitglieder,

am Mittwoch (1. Juli) kamen die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD zum Energiegipfel zusammen, die Ergebnisse zur Energiewende sind im Eckpunktepapier nachzulesen: http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/E/eckpunkte-energiewende

Ab Seite 10 sind die politi schen Ziele für die Gleichstromleitung  Südost genannt:

„Die Bundesnetzagentur wird (..) prüfen, ob der Netzknoten Isar bei Landshut als südlicher Endpunkt grundsätzlich geeignet  ist, einen sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb zu gewährleisten. (..)
Der zukünftige Vorrang von Erdverkabelung und – wo dies nicht möglich oder sinnvoll ist – auch die Nutzung vorhandener Trassen und Infrastrukturen wird (..) helfen, eine verträgliche Lösung für die Leitungsführung zu finden.“

Es wird also geprüft, ob ein anderer Leitungsverlauf möglich ist, und es soll streckenweise mit Erdkabeln gearbeitet werden. Allerdings zählt zur Nutzung von vorhandenen Infrastrukturen auch der Bau entlang Autobahnen, womit Bayreuth nach wie vor im Gespräch bleibt.

Beim Kopfstellentreffen der Bürgerinitiativen am Donnerstag war die Enttäuschung zu spüren, da beim Gipfel weder die grundsätzliche Notwendigkeit noch die Braunkohletrasse vs. regionale, saubere Energiewende thematisiert wurde, sondern direkt die Details zum Bau der beiden Trassen abgestimmt wurden.

Somit stellt sich die Frage, wie der Slogan 2-x zu bewerten ist, was auch die Süddeutsche Zeitung getan hat:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/kompromiss-zur-energiewende-berechne-x–1.2547773

Deswegen laden wir Sie ein, am kommenden Freitag das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und mit uns zum Großen Protestfest nach Leupoldsgrün zu kommen! Um 18:00 Uhr beginnt die Podiumsdiskussion mit einem Grußwort, ab 20:00 gibt es Musik. Details und Anfahrtsbeschreibung: http://www.stromautobahn.de/leupoldsgruen-obfr-grosses-protest-fest

Viele Grüße vom Team der BI Bayreuth-Süd-Ost.

Nur gemeinsam sind wir stark!
http://www.bayreuth-sued-ost.de

 

Greenpeace: Stromnetz am Scheideweg

Die neue Greenpeace-Studie „powE[R] 2030“ stellt fest: Die Süd-Ost Trasse soll für den Transport von Kohle- und Atomstrom gebaut werden und ist für die Energiewende kontraproduktiv.

Power2030

„Ein Festhalten an Kohle- und Atomstrom in den einzelnen EU-Ländern kostet jährlich Milliarden.

Der derzeitige Ausbauplan des EU-Übertragungsnetzes ist nicht für Erneuerbare Energien optimiert. Viele neue Leitungen werden nur gebaut, um Kohle- und Atomstrom zu transportieren.

Stromtrassen, wie die aktuell diskutierte von Sachsen-Anhalt nach Bayern, sind Ergebnis dieser Unentschlossenheit in der Energiepolitik. Auch sie ist mit einer konsequenten Entscheidung für einen engagierten Ausbau der Erneuerbaren vermeidbar.“
https://www.greenpeace.de/themen/stromnetz-am-scheideweg

Download als PDF:
201402-power-grid-report.pdf

Dazu auch die Frankfurter Rundschau:

Denn Greenpeace zumindest hält zwar die Süd-Ost-Passage für unnötig, die hauptsächlich geplant werde, um Braunkohlestrom aus den Kraftwerken im Lausitzer Revier nach Bayern zu befördern.
http://www.fr-online.de/energie/greenpeace-ruf-nach-weniger-stromtrassen,1473634,26626260.html

Einsprüche Netzentwicklungsplan 2014/II

Wir hatten uns vorgenommen die Anzahl der Einsprüche gegen den Netzentwicklungsplan zum Vorjahr zu verdoppeln. Am Ende haben wir 6x soviele Einsprüche aus der Bevölkerung um Bayreuth erhalten: Emtmannsberg, Schamelsberg, Wolfsbach, Stockau, Lehen, Neunkirchen und Seulbitz. Und es gehen noch täglich weitere Einsprüche bei uns ein.

Bis zum 15.05. können noch Stellungnahmen bei uns abgegeben oder bei stromautobahn.de per Online-Formular eingereicht werden.

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Bürgerinitiative Bayreuth Süd-Ost: Stromtrasse näher an Bayreuth / Offener Stammtisch 10. Mai (Newsletter Nr. 14)

Hallo liebe Mitglieder,

am Mittwoch meldete der Nordbayerische Kurier: Die Stromtrasse könnte wieder näher an Bayreuth, d.h. in den uns betreffenden Trassenkorridor, rücken!

„Ist eine Stromtrassenführung durch das Fichtelgebirge vom Tisch? So zumindest interpretiert der Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Friedrich (CSU) die Aussagen von Vertretern des Übertragungsnetzbetreibers Amprion im Wunsiedeler Kreistag. Tatsächlich gibt es aber keine Entwarnung. Noch dazu könnte in den neuen Planungen eine Trassenführung an Bayreuth vorbei wieder in den Fokus rücken.“

Quelle: http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/stromtrasse-koennte-wieder-naeher-bayreuth-ruecken_360603

Wir gehen davon aus, dass vor diesem Hintergrund genau ausgewertet werden wird, aus welchen Regionen wie viele NEP Einsprüche eingehen. Deswegen gilt mehr denn je: Jeder Einspruch zählt, um die Trasse zu verhindern – wir unterstützen gerne! Bitte fragen Sie auch Freunde und Bekannte, ob sie schon eine Stellungnahme unterschrieben haben. Jedes Familienmitglied kann einen eigenen Einspruch einreichen.

Zur Sammlung der Stellungnahmen, die wir dann gesammelt per Einschreiben abschicken, treffen wir uns zum offenen Stammtisch. Dort wird es auch Gelegenheit geben, noch „in letzter Minute“ eine Stellungnahme abzugeben. Alle Interessierten sind herzlich Eingeladen!

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Offener Stammtisch
Sonntag 10. Mai um 19:00 Uhr im Gasthaus Schlehenberg
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Viele Grüße vom Team der BI Bayreuth-Süd-Ost

Nur gemeinsam sind wir stark!

BR: Stromtrasse in Bayreuth – Grüne gegen Grüne in der Energiewende

BR_Rundschau_Gruene

Für die Parteispitze der Grünen in Bayern ist die Stromtrasse ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Doch das sehen längst nicht alle Mitglieder der Partei so. In Bayreuth stellen sich die Grünen nun gegen die Parteilinie.
24.04.2015, 16:45 Uhr, Bayerisches Fernsehen

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/gruenen-stromtrasse-bayreuth-100.html

McKinsey: Statt Stromtrassen – künftig Eigenversorger und kleine Anbieter in Industrie und Privathaushalten

Spiegel Online schreibt heute über einen Report von McKinsey über die Entwicklung Bayerns:
„McKinsey sieht bis zu 40 Prozent der Jobs in Bayern in Gefahr“

Und darin zur Diskussion um Stromtrassen durch Bayern:

Die Diskussion zur Energiewende kreise meist um Themen wie etwa Stromtrassen und übersehe, dass es bei der Energie der Zukunft um ganz andere Frage gehe, heißt es in dem Report. Etwa darum, dass künftig Eigenversorger und kleine Anbieter in Industrie und Privathaushalten prägend sein würden.

Auch Ministerpräsident Seehofer dürfte da aufhorchen – schließlich macht er beim Thema Energiewende vor allem damit auf sich aufmerksam, dass er gegen den Bau zweier Stromtrassen ist, die auch durch den Freistaat laufen sollen.“
http://www.spiegel.de/wirtschaft/bayern-mckinsey-sieht-bis-zu-40-prozent-der-jobs-bedroht-a-1024769.html

Damit stellt sich eine weitere wirtschaftsfreundliche Institution gegen die scheinbar wirtschaftliche Alternativlosigkeit der HGÜ Trassen nach Bayern. Mehr noch: McKinsey unterstreicht den Ruf nach einer dezentralen Energiewende, die auch die Bürgerinitiativen gegen die Süd-Ost Trasse fordern.