Sonne, Wind und Wut – Wird die Energiewende ausgebremst?

Zum Thema Energiewende war das Magazin Zoom (ZDF) in Creussen zu Gast, auch Mitglieder unserer BI waren vor Ort!

Wer die Ausstrahlung am Mittwoch 04.05.2016 um 22:45 – 23:15 Uhr verpasst hat, kann die Sendung derzeit noch online ansehen:
http://www.zdf.de/zdfzoom/zdfzoom-sonne-wind-und-wut-43199288.html

 

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Die Recherchen von Solveig Frick und Sonja Jürschik zeigen: Vieles, was in der Aufbruchsstimmung der Energiewende begonnen wurde, wird heute torpediert.
„Das, was gerade passiert, hat eigentlich ganz wenig mit der Energiewende zu tun. Eine Energiewende, wie wir sie wollen: mit regenerativen Energien“, beklagt Renate Rüppel von der Bürgerinitiative „Stromautobahn“ in Franken. Seit Jahren engagiert sie sich für die Reform. Die von ihr mitbegründete Genossenschaft investiert in Windräder. Sie befürchtet, dass die riesigen Stromtrassen vor ihrer Haustür statt für Wind ausgerechnet für Braunkohlestrom genutzt werden. Die großen Energiekonzerne haben lange Zeit weiter auf fossile Energiequellen gesetzt, statt frühzeitig in Erneuerbare Energien zu investieren.

Quelle: ZDF Zoom, online unter http://www.zdf.de/zdfzoom/zdfzoom-sonne-wind-und-wut-43199288.html

 

Tennet und offener Stammtisch am 3. April (Newsletter Nr. 22)

Hallo liebe Mitglieder,

Ende Januar wurde bekannt, dass nun der Betreiber Tennet für den Ausbau der Süd-Ost-Gleichstromtrasse verantwortlich sein wird: https://www.bundestag.de/presse/hib/201601/-/403874

In diesem Zusammenhang verschiebt sich auch der Baubeginn nach hinten. Grund ist, dass für die Gleichstromleitungen nun vorrangig Erdkabel verlegt werden sollen. Dadurch ergeben sich neue Verläufe, da die Leitungen nicht mehr unbedingt mit anderer Infrastruktur – etwa Bahnlinien oder Autobahnen – gebündelt und an ihr entlanggeführt werden müssen:
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/stromtrasse-wird-fruehestens-2024-gebaut_

Außerdem soll es Abstandsregelungen für Freileitungen geben, die aber in Ausnahmen auch unterschritten werden dürfen:
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/hochspannungsleitungen-auf-abstand-halten_453147

Die Auswirkung des Zuständigkeitswechsels von Amprion auf Tennet sowie nächste Schritte möchten wir bei einem offenen Stammtisch besprechen, alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Offener Stammtisch
Sonntag, 3. April um 19:30 Uhr im Gasthaus Schlehenberg
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Viele Grüße vom Team der BI Bayreuth-Süd-Ost

Einspruch gegen den Szenariorahmen zum Netzentwicklungsplan Strom (NEP) 2030

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Sehr geehrte Damen und Herren,

im Mai 2015 bekamen Sie mit der Post fast 1000 Einsprüche von Bürgern aus Bayreuth und Umgebung gegen Ihren Entwurf des Netzentwicklungsplans. Nur ein halbes Jahr später im Dezember 2015 riefen Sie erneut zur Konsultation auf. Wieder schickten Ihnen die Bürger aus der Bayreuther Region 500 Einsprüche gegen die umstrittenen und unnötige Süd-Ost Trasse. Diese hatte im Entwurf zwar einen neuen Namen bekommen, verblieb sonst aber fast unverändert. Und das obwohl in der Zwischenzeit Gutachten und Forschungsergebnisse von Greenpeace, DIW und anderen die Trasse für unnötig und sogar kontraproduktiv zur dezentralen Energiewende erklären.

Nur einen Monat später, am 18.01.2016, rufen Sie schon wieder zur Beteiligung am Entwurf der Übertragungsnetzbetreiber des Szenariorahmens für die nächsten Netzentwicklungspläne mit dem Zieljahr 2030 auf. Da, wie Sie sich sicher vorstellen können, eine Beteiligung der Bürger in der von Ihnen vorgegebenen, hohen Frequenz leider nicht möglich ist, geben wir im folgenden eine Stellungnahme stellvertretend für die Mitglieder unserer Bürgerinitiative und alle 1500 Einsprüche, die sie im letzten Jahr von unseren Mitbürgern erhalten haben, ab.

Wir sehen im Entwurf mehrere Verstösse gegen das Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz – EnWG). Gegen §1, weil die beschriebenen Maßnahmen weder preisgünstig, noch verbraucherfreundlich, nicht effizient und nicht umweltverträglich sind. Ebenso ist die Planung zum Neubau von Braunkohlekraftwerken (BNAP057, BNAP104) nicht mit dem Energiewirtschaftsgesetz vereinbar, da es sich bei der Braunkohleverstromung um keine erneuerbare Energiequelle handelt und eine Umweltverträglichkeit nicht gegeben ist.

Wir sehen auch einen Konflikt mit der Merit-Order, die eine Einsatzreihenfolge der Kraftwerke durch variable Kosten der Stromerzeugung bestimmt. Die tatsächlichen Kosten der Braunkohleverstromung, unter Einbeziehung der Umweltfolgekosten, sind hier anzuwenden.

Zuletzt sehen wir im Neubau, Ausbau und der Erweiterung des Übertragungsnetzes einen Rechtsverstoß gemäß der UN Aarhus Konvention zum Schutze der betroffenen Bevölkerung und der Umwelt.
Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Team der Bürgerinitiative Bayreuth Süd-Ost sagt NEIN zur Monstertrasse!


 

Zur Erinnerung, die bisherigen 1500 Einsprüche:

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BR Regionalzeit – Trassenverlauf doch wieder über Bayreuth?

Der Netzbetreiber Tennet aus Bayreuth übernimmt nun die umstrittene Stromtrasse Süd-Ost von der Firma Amprion. Dadurch ist der Trassenverlauf wieder völlig offen.

Stanislaus Kossakowski vom BR hält damit einen Trassenverlauf über Bayreuth und die Fränkische Schweiz bis nach Landshut wieder für möglich. Und die Tennet-Sprecherin betont, das „es bisher noch keine Methode für die Planung von Erdkabeln“ gibt.

Artikel und Mitschnitt:
https://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/tennet-stromtrasse-suedost-uebernahme-amprion-102.html

Weitere Informationen dazu beim Deutschen Bundestag:
https://www.bundestag.de/presse/hib/201601/-/403874

Und eine Kurzinformation des Nordbayerischen Kurier:
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/tennet-plant-gleichstrompassage_441753

Offener Brief an die Bundesnetzagentur (NEP Konsultation)

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Mai 2015 bekamen Sie mit der Post fast 1000 Einsprüche von Bürgern aus Bayreuth und Umgebung gegen den Netzentwicklungsplan, sowie mehr als 30.000 Einsprüche aus dem gesamten Gebiet des Aktionsbündnisses gegen die Süd-Ost Trasse.

Ein halbes Jahr später wundern sich die Bürger, warum sie erneut zur Konsultation aufgefordert werden und warum ihr Einspruch aus dem Mai nicht mehr zählen soll. Sie lesen im neuen 500 Seiten langen Entwurf des Netzentwicklungsplans, daß die Süd-Ost Trasse zwar einen neuen Namen bekommen hat, sonst aber fast unverändert weiterbesteht. Obwohl in der Zwischenzeit Gutachten und Forschungsergebnisse von Greenpeace, DIW und anderen die Trasse für unnötig und sogar kontraproduktiv zur dezentralen Energiewende erklären. Hinzu kommt, daß zeitgleich im Bundestag über neue Endpunkte und Erdverkabelung entschieden wird.

Viele der Bürgerinitiativen entlang der Süd-Ost Trasse haben sich daher zum Boykott der Konsultation zum NEP entschlossen, nachdem die 30.000 Einsprüche im Mai unberücksichtigt blieben.

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Die Bürger aus Bayreuth und Umgebung schicken Ihnen aber erneut knapp 500 schriftliche Einsprüche, die E-Mails nicht mit gezählt. Wir fordern Sie dringend auf, die Argumente unserer 1000 Einsprüche zur Konsultation aus dem Mai mit in die aktuelle Konsultation aufzunehmen. Sollten Sie diese nicht mehr haben, senden wir Ihnen gern eine Kopie zu.
Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Team der Bürgerinitiative Bayreuth Süd-Ost sagt NEIN zur Monstertrasse!

Offener Stammtisch am 11. Dez (Newsletter Nr. 21)

Hallo liebe Mitglieder,

nach aktuellen Planungen soll die Gleichstromtrasse „Süd-Ost“ nun unweit von Landshut am Atomkraftwerk Isar enden, das hat der Bundestag gestern beschlossen. Zudem sollen alle neuen Gleichstromtrassen überall dort unterirdisch verlegt werden, wo es möglich ist:
https://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/stromtrasse-sued-ost-passage-ostbayernring-102.html

Da bisher weder klar ist, auf welcher Strecke die Leitung zum Atomkraftwerk Isar läuft, noch die Notwendigkeit an sich bestätigt ist, werden wir die Sammlung der Stellungnahmen für den Netzentwicklungsplan 2025 wie geplant fortführen.

Zur Sammlung der Stellungnahmen, die wir am Folgetag per Einschreiben abschicken, treffen wir uns kommenden Freitag zum offenen Stammtisch. Dort wird es die Gelegenheit geben, „in letzter Minute“ eine Stellungnahme abzugeben. Außerdem wollen wir die Auswirkung des Bundestagsbeschlusses auf unsere Region besprechen.

Alle Interessierten sind herzlich Eingeladen!
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Offener Stammtisch
Freitag, 11. Dezember um 19:00 Uhr im Gasthaus Schlehenberg
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Viele Grüße vom Team der BI Bayreuth-Süd-Ost

Schon wieder NEP / Petition (Newsletter Nr. 20)

Hallo liebe Mitglieder,

entgegen politischer Versprechen und obwohl die Gleichstromtrasse Süd-Ost laut mehrerer Gutachten nicht notwendig ist und der dezentralen Energiewende schaden würde, ist sie auch im neuen „Netzentwicklungsplan 2025“ mit nun zwei möglichen Endpunkten enthalten. Bei beiden Endpunkten sind Bayreuth und Umgebung wieder mitten im Untersuchungsraum für mögliche Trassenverläufe.

Bitte geben sie deshalb nochmals bis 13.12.2015 eine Stellungnahme ab! Ihr letzter Einspruch aus dem Mai ist für die Bundesnetzagentur mit dem neuen Netzentwicklungsplan leider veraltet.

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Wir bieten einfache und zeitsparende Möglichkeiten, um eine Stellungnahme abzugeben. In unsere „Musterstellungnahmen“ müssen Sie nur oben Namen und Adresse eintragen und unten unterschreiben. Auch selbst verfasste Stellungnahmen können bei uns abgegeben werden. Die Briefe werden dann von der Bürgerinitiative an die Bundesnetzagentur weitergeleitet, Sie müssen sich also um nichts weiter kümmern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur Stellungnahme direkt an die Bundesnetzagentur:
Per E-Mail an konsultation@netzentwicklungsplan.de
oder unter
http://www.netzentwicklungsplan.de/konsultation-2015.

Musterstellungnahmen als PDF:
Musterstellungnahme regional
Musterstellungnahme Seulbitz
Musterstellungnahme Wolfsbach

Musterstellungnahmen liegen bis zum 11.12.2015 auch bei Tierarzt WIllner in Seulbitz, in der Gaststätte am Schlehenberg und in der Emtmannsberger Bürgersprechstunde (Freitags, 18.00h) aus.

Stellungnahmen sollten pro Person und nicht pro Haushalt abgegeben werden, bitte machen Sie von dieser Möglichkeit zahlreich Gebrauch und bitten Sie auch Nachbarn, Freunde, etc. Stellungnahmen abzugeben, es lohnt sich!


 

Petition: Gegen Gleichstromtrassen – für die Bürgerenergiewende!

Bitte unterzeichnen Sie auch die Petition gegen den Bau der HGÜ-Trassen lt. aktuellem Netzentwicklungsplan (NEP) 2025, da trotz knapp 40000 eingegangener Stellungnahmen zum NEP 2024-2 keine alternative Variante ohne Trassenneubau in den aktuellen NEP aufgenommen wurde.

Tragen Sie sich dafür bitte bis zum 30.12.2015 in eine der ausgelegten Listen ein oder zeichnen Sie online:

https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-gleichstromtrassen-fuer-die-buergerenergiewende

Viele Grüße vom Team der BI Bayreuth-Süd-Ost
http://www.bayreuth-sued-ost.de

Festspielpremiere 2015

Zusammen mit der BI Pegnitz und der BI Creußen waren wir wieder bei der Festspielpremiere. Diesmal mit einer kleinen Performance die mit Wirtschaftsministerin Aigners Formel „2-x“ spielt.

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Landrat Hermann Hübner und Gattin hielten wie schon im letzten Jahr an und begrüßten die Teilnehmer.

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Der Bayerische Rundfunk filmte die Aktion:

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Staatsempfang_2015

Wir waren mit unserer Aktion auch abends beim Staatsempfang der Bayerischen Regierung anlässlich der Eröffnung der Richard-Wagner-Festspiele. Horst Seehofer war leider nicht vor Ort.

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Großes Protest-Fest in Leupoldsgrün

Aufgrund der unklaren Situation nach dem Berliner Energiegipfel (2 Trassen – x , x=0) laden wir Sie ein, am kommenden Freitag das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und mit uns zum Großen Protestfest nach Leupoldsgrün bei Hof zu kommen!

Um 18:00 Uhr beginnt die Podiumsdiskussion mit einem Grußwort, ab 20:00 gibt es Musik. Bei Interesse könnten wir uns evtl. dem Bustransfer aus Pegnitz anschliessen:
http://www.pegnitz-unter-strom.de/wichtige-termine.html

Freitag, 10.07.15 ab 17 Uhr – Leupoldsgrün
Protest-Fest gegen die Monstertrasse
Veranstaltungsort: 95191 Leupoldsgrün
Wiesenfestplatz in der Frankenwaldstraße.

Der Programmablauf:
17.00 Uhr Eintreffen der Gäste am Festplatz
18.00 Uhr Grußworte
18.30 Uhr Podiumsdiskussion
20.00 Uhr Musik open End

Die Podiumsdiskussion wird als Expertenrunde geführt, in der Pro und Kontra der Stromtrassen beleuchtet wird. Gäste sind dabei
Hubert Weiger Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Prof. Dr. Markus Bieswanger
Vertreter der Netzbetreiber Amprion und 50Hertz
Günther Bock, Sprecher der Bürgerinitiative Landkreis Hof
und weitere

Protestfest_gegen_die_Monstertrasse_Plakat
Plakat als PDF